Das erste Fieber

Katja hat 39,5° Fieber. Wir le­sen ein Elternmedizinbuch, was bei Fieber al­les für Eltern zu be­ach­ten ist. Nach der Lektüre liegt das Fieber bei 38,8°. Lesen hilft. Oder das Fieberzäpfchen. Sollte man üb­ri­gens nicht ge­ben, sagt das Buch.

Babycafé mit Pieks

Gestern war ich das ers­te Mal mit Katja bei Pantakea. Das ist ein Kindercafé im Nord-Carré in Düsseldorf. In die­ser Einkaufsecke ist sonst herz­lich we­nig los, im Gegenzug ist da or­dent­lich Platz. Man muss am Eingang die Schuhe aus­zie­hen, 4,80€ Eintritt be­zah­len und setzt sich dann auf ei­ne Bastmatte, de­ren Stippen piek­sen, wenn man die fal­sche Hose an­zieht. Es trifft ...

Montagsmahlzeit

Zum Mittagessen gibt es für den Nachwuchs wie­der Biodinkelstangen, Apfel- und Birnenmus mit Getreide und Musik von Wunderwolke. Dabei be­mer­ke ich, dass es sich bei ei­ner der Sängerinnen um die Stimme von Lisa Simpson han­deln muss.

Alleine sitzend cruisen

Katja saß heu­te bei bes­tem Wetter ei­ne hal­be Stunde auf der Spatzierfahrt nach Hause im Kinderwagen oh­ne Stütze und freu­te sich sei­nes Lebens.

Das erste Mal zum Babyschwimmen

Der Nachwuchs war heu­te das ers­te Mal zum Babyschwimmen. Wassertraben, Bällchenhinterherjagen, Rutschen und Babytaufe. Das Gurren de­kla­riert nun auch woh­li­ge Zufriedenheit, wie wir nach dem Baden ver­nom­men ha­ben. Das ers­te Kunstwerk des Nachwuchses ist mitt­ler­wei­le tro­cken. Eigentlich woll­te ich die Verwandschaft ja nicht mit Krickelkrackel und Änhlichem zu­schmeis­sen, aber auf Leindwand sieht das schon ganz nett aus.

Sportausführung

Nachwuchs und ich sit­zen am Küchentisch, es­sen selbst­ge­mach­te Dinkelstangen, hö­ren Element of Crime und schau­en, wie es drau­ßen ha­gelt. Danach fah­re ich den Nachwuchs  zum ers­ten Mal in der Sportausführung des Kinderwagens aus. Weil das Kind jetzt nach vorn aus­ge­rich­tet sitzt, be­mer­ken es die Passanten, schau­en nach, lä­cheln. Auf der Nordstraße rauscht ein Mann in no­blem Anzug an uns vor­bei, ...

Klötzchentheke

Der Nachwuchs spielt heu­te be­geis­tert mit Plastikklötzchen an und auf sei­ner Schwimmbadtheke.

Wegfahrbusse

Der Nachwuchs kann jetzt Busse er­ken­nen und schaut ih­nen aus dem Wohnzimmerfenster hin­ter­her.

Njeng

Der Nachwuchs klagt Futternachschub seit Kurzem im­mer mit “Njeng!” ein. “Njeng njeng!” ist dann die Steigerung, dass Mordshunger be­steht. “Njeng, njeng njeng!” die Bestärkung der Forderung. Vielleicht wird auch was vom Chinesen ver­langt, so ge­nau ver­ste­hen wir das auch noch nicht. Google über­setzt mir, njeng wä­re Zulu für wie, es könn­te al­so ein ge­wis­ses Unverständnis aus­drü­cken.

Balance

Kind hat her­aus­ge­fun­den, dass es sich, wenn es auf der Couch sitzt und nach links kippt, mit der lin­ken Hand ab­stüt­zen kann, um sei­ne Position zu hal­ten. Es weiß noch nicht, dass dies ent­spre­chend auch für rechts gilt, wes­we­gen es, wenn es nach rechts kippt, im­mer wie ein ge­fäll­ter Baum auf der Sitzfläche lan­det. Und wie war eu­er Abend so?