21.10.2019

Meine Güte, es ist ja schon wie­der zwei Monate her, dass ich was in die­ses Blog ge­schrie­ben ha­be. Aber das ha­be ich mir schon ge­dacht, dass hier ei­ne Pause ir­gend­wann ent­steht. Also, die Prinzessin ist wei­ter­hin noch nie krank ge­we­sen und tapst um­her, läuft aber nicht, so be­mit­lei­dens­wert das wohl der ei­ne oder an­de­re fin­den mag - ich muss kei­nem um­her­re­nen­den Kind hin­ter­her­ren­nen, um es ein­zu­fan­gen, das fin­de ich jetzt nicht so scha­de. Und es ist noch kei­ner nicht ge­lau­fen, der ei­gent­lich lau­fen konn­te, so re­det man heut­zu­ta­ge in Kindergruppen.

Jetzt ge­ra­de sit­ze ich am Rechner bei ei­nem Altbier und war­te, dass die Prinzessin sich für ein Nachtmahl mel­det. Das tut sie der­zeit et­wa ein­mal die Nacht, wenn wir Glück ha­ben vor elf Uhr, und dann schläft sie bis 7.

Heute wa­ren wir zwei­mal auf dem Spielplatz, ein­mal auf dem Waldspielplatz und ein­mal auf dem an der Hardenbergstraße. Das macht drei­mal Schaukeln und ein­mal durch den Sand pe­sen. Daneben wur­de an­de­ren äl­te­ren Kindern zu­ge­guckt, ge­ra­de äl­te­re Mädchen sind un­ge­mein in­ter­es­sant für die Prinzessin. Leider ist sie die ein­zi­ge in ih­rem Alter, die ge­ra­de auf Spielplätzen zu se­hen ist. Dabei ist schö­nes Wetter, der gol­de­ne Herbst zieht sich et­was, auch wenn es ab und an reg­net. Es müss­te noch bis März un­un­ter­bro­chen reg­nen, da­mit die Böden aus­rei­chend ver­sorgt wer­den, aber so wird es wohl nicht wer­den. Aber was weiß die Prinzessin schon von so­was Ernstem. Ich brin­ge sie zum Lachen, in­dem ich sie hoch schau­keln las­se, mich dann vor sie stel­le und sie ge­gen mei­nen Bauch stößt. Oder in­dem ich pus­ten­de Geräusche oder er­schreck­te Laute ma­che, wenn sie an­ge­schau­kelt kommt.

Mittags gibt es selbst­ge­mach­te Chicken McNuggets, vier für sie, zwei für mich, aber ich kann ja Rosenkohl es­sen und Kartoffelbrei, da ist Jung-Deutschland ja ge­ne­rös. Dafür gibt es den Rest ei­nes Canolis für mich, so­was ge­ben wir so jun­gen Küken noch nicht.

Beim Baumarkt hol­ten wir ei­ne Fahrradgarage, weil Mamas al­te ge­klaut wur­de. Und das im ei­ge­nen Innenhof, Sachen gibts. Dazu kauf­te ich ei­nen Werkzeugkoffer, man nimmt ja im­mer ir­gend­was mit, und ein ro­sa be­hin­ter­grun­de­tes Bild mit Tiger und Vögelchen, das die Prinzessin ein­fach nicht los­las­sen woll­te. Ich na­gel­te es an die Wand und er­grif­fen sag­te die Prinzessin auf das Bild zei­gend:

Wauwau! Wauwau!

Weil Mama spät nach Hause kam, wur­de sie erst ein­mal an­ge­schrien, beim Abendessen hat­te man aber wie­der Spaß, so sehr, dass Mami der Prinzessin ein Brotstückchen mit Honig ge­neh­mig­te. Dann ging es für die Prinzessin ins Bett, für die Mami zur Ukulelentruppe und un­ser­eins bas­tel­te das Blog um, weil die al­te Software das ein­fa­che Runterschreiben von Sachen doch et­was be­hin­der­te. Ich ge­lo­be Besserung.

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