Der erste Unfall

Schön, dass ich der­je­ni­ge bin, der die Geschichte zu die­ser Überschrift auf­schrei­ben darf. Heute sind wir zum zwei­ten Kindergeburtstag ein­ge­la­den ge­we­sen und ich woll­te es mir nicht neh­men las­sen, mit dem Fahrrad-Kinderwagenanhänger-Gespann dort auf­zu­kreu­zen. Im Grunde ei­ne Spitzenidee, die ma­xi­mal von ei­ner doo­fen Umsetzung ge­bremst wer­den könn­te, was dann auch ge­schah.

Ich fuhr mit dem Gespann die Hardenbergstraße run­ter auf die Heyestraße und woll­te dort auf der rech­ten Seite noch wei­ter nach rechts, fuhr des­we­gen über ei­ne Schiene und merk­te gleich, das schei­tert ge­ra­de. Ruckzuck hat­te es mir mein Vorderrad weg­ge­zo­gen und schon lag ich da. Dank der Regenkleidung ist nicht son­der­lich viel pas­siert, ein paar Schürfwunden, nicht mal ein Schock, da es ab­zu­se­hen war. Dem Fahrrad ging es et­was schlech­ter: Lenker und Sattel ge­dreht, Pedalarm ge­bo­gen, ein paar Kratzer. Es dau­er­te et­was, das wie­der zu­recht zu bie­gen und dann konn­te es wie­der los ge­hen.

Besucht ha­ben wir Lucie. Das dor­ti­ge Rutschauto war der Hingucker für al­le Babys und auch Katja saß ein we­nig auf dem Ding. Dafür hat­te die lo­ka­le Oma ge­sorgt, ich war da gar nicht so hin­ter­her, weil sie bei mei­nen Eltern ein ähn­li­ches Ding ste­hen hat. Gemüsewaffeln gab es dank un­se­res Rezepts, wohl oh­ne Mineralwasser, aber den Kurzen war das ei­ner­lei. Romy war auch da und mir wur­de ge­sagt, dass sich Romy schon sehr auf Katja ge­freut ha­be, was auf eben­sol­che Begeisterung Katjas traf. Das war schön zu se­hen.

Ich hat­te et­was Bammel, das Gefährt drau­ßen an­zu­ket­ten, aber da stand es im­mer noch, als wir die Party ver­lie­ßen. Im Internet durf­te ich mir noch an­hö­ren, dass man wohl bei Nässe nie­mals au­ßer im rech­ten Winkel Schienen über­quert. Immerhin ei­ne Lehre hat­te die­ser Tag.

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