Paradiesstrand

Wir sind heu­te das ers­te Mal mit dem ei­ge­nen Kinderfahrradanhänger zu ei­nem Ausflug un­ter­wegs ge­we­sen. Wir ha­ben so et­was schon in Norddeich ge­macht, wo wir vor kur­zem Urlaub ge­macht ha­ben, das war et­was un­schön, weil es ir­gend­wann zu reg­nen be­gann, und dann war das Geheule bei der Prinzessin groß, we­gen dem in den Hänger rein­kom­men­den Regenwasser, der Sitzposition, dem blö­den Helm oder der Gesamtsituation.

Heute war das bes­ser, was viel­leicht am Schnuller lang, der ver­ab­reicht wur­de. Ich ha­be auch die Sitzposition et­was mehr in Liegestellung ge­bracht, was zu Nickerchen auf Hin- und Rückfahrt ge­führt hat. Wir bra­chen so zum Paradiesstrand auf, ei­ner klei­nen Wohlfühloase hin­ter dem Medienhafen in Düsseldorf. Weil das aber auch bei Erwachsenen abends an­ge­sagt ist, muss man da im­mer auf Zigarrettenstummel, Scherben und an­de­rem Abfall Ausschau hal­ten, da­mit der Kleinen nichts pas­siert. Im Sand lau­ern al­so Gefahren, die Strömung im Wasser, das der Rhein be­reit­stellt, soll­te man auch eher mei­den, sonst war es das mit dem Paradies.

Ansonsten hat­te sie un­ge­mein viel Spaß durch den Sand zu rob­ben, in die Wellen zu tre­ten und sich im Matsch zu suh­len. Ich hat­te zwar nicht an Badebekleidung ge­dacht, aber bei dem war­men Wetter ging es halt bloß in der Windel zu­rück nach Hause, man muss nur fle­xi­bel ge­nug sein. Wir wa­ren im Grunde die ein­zi­gen Leute da, was den pa­ra­die­si­schen Eindruck dann doch et­was be­stärkt hat. Bei all der Überlaufenheit ei­ner Großstadt noch so ei­ne Oase, wie schön.

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