20.-26.05.2019

Diese Woche war et­was hek­tisch, da muss man manch­mal in­ne­hal­ten und wie­der run­ter­kom­men. Der Anfang war wie im­mer: Montag aus­ru­hen, Dienstag in die Krabbelgruppe, an dem Tag reg­ne­te es et­was, wes­we­gen wir re­la­tiv schnell den Weg nach Hause an­tra­ten. Mittwoch ging es zu Benno und ein­mal quer durch den Hofgarten.

Der Donnerstag hat­te es dann ir­gend­wie in sich. Ich war mit der Krabbelgruppe so gar nicht zu­frie­den: Die zu­sam­mel­ge­wür­fel­te neue Gruppe ist zu groß und nicht son­der­lich of­fen, was die je­weils un­be­kann­ten Gesichter an­geht. Und viel schlim­mer: Für Katja gab es im Grunde fast nichts zu spie­len da. Es war ein Krabbelparcours auf­ge­baut, an dem man, wenn man nicht krab­belt kei­nen Spaß ha­ben kann, zu­mal ja auch noch di­ver­se Mamis im Weg rum­sit­zen. Will sa­gen: Selbst für die Krabbler war das nicht un­be­dingt et­was. Als Katja dann noch ei­ne nicht zu be­wäl­ti­gen­de Aufgabe ge­stellt wur­de, was sie nicht ver­stand, und et­was spä­ter mir ei­nen ge­ra­de­zu nie­der­ge­schla­ge­nen Blick zu warf, war für mich die Sache durch. Oder bes­ser ge­sagt: Ich war ziem­lich sau­er. Wieso sol­len sich denn Kinder dem Programm an­pas­sen und nicht um­ge­kehrt?

Abends such­te ich im Internet nach Musikgruppen für Babys, wur­de fün­dig mit ei­ner Gruppe gleich am nächs­ten Morgen. Die war so­gar gleich am nächs­ten Morgen, man konn­te sich da ein­fach ein­pay­pa­len, und sie war zu­dem fast in un­se­rer Straße. Da tin­gel­ten wir dann ein­fach mit der Trage hin, und mir ging es da­nach deut­lich bes­ser, weil Katja die­se Gruppe sehr ab­ge­fei­ert hat. Manchmal be­kommt man als Elternteil un­er­war­tet ei­nen klei­nen Schock, aber gut, wenn man den so schnell ver­dau­en kann. Donnerstag und Freitag ver­brach­ten wir die Nachmittage dann in der Laube, was auch ent­span­nend war.

Am Samstag ging es zu, man kann das wohl schon so sa­gen, un­se­rer neu­en Wohnung. Quasi ein ab­schlie­ßen­der Vorsprechtermin, et­was hol­pe­rig in der Kommunikation, aber nix bei den­ken, ein­fach sich über die neue Butze freu­en.

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